Jedes Kind ist einzigartig, ebenso individuell sind auch seine Lernwege. Manchen fällt es leichter Wissen zu verarbeiten, anderen schwerer und nicht jedes Kind lernt auf die gleiche Weise. In meiner Lerntherapie geht es darum, genau diese Unterschiede zu erkennen und gezielt zu fördern. Gemeinsam entwickeln wir Strategien, die das Lernen erleichtern und Freude daran wecken. Vereinbaren Sie gerne ein unverbindliches Erstgespräch, um herauszufinden, wie die bestmögliche Unterstützung für ihr Kind stattfinden kann.

Warum ist eine individuelle Lerntherapie sinnvoll?

Lerntherapie ist ein individueller Förderansatz, der die Lern- und Entwicklungsprozesse von Kindern und Jugendlichen mit Lernschwierigkeiten unterstützt. Sie kombiniert wissenschaftlich fundierte Methoden aus Lernpsychologie, Pädagogik und Therapie, um kognitive, emotionale und soziale Aspekte des Lernens gezielt zu stärken. Ziel ist es, Lernblockaden zu lösen, das Selbstvertrauen im Lernen zu fördern und nachhaltige Lernstrategien zu entwickeln.

Etwa 5–9 Prozent der Schülerinnen und Schüler haben Schwierigkeiten beim Lesen, Schreiben oder Rechnen. Diese Probleme zeigen sich häufig ab der ersten Klasse. Oft treten neben Lese-, Rechtschreib- oder Rechenstörungen auch Konzentrationsprobleme auf. Diese können sich auf den schulischen Bereich beschränken oder, etwa bei einem Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADS/ADHS), auch andere Lebensbereiche betreffen.

Begleitend treten häufig emotionale Schwierigkeiten auf, wie Prüfungs- und Versagensängste, Motivationsverlust, Verhaltensauffälligkeiten (z. B. aggressives Verhaltenoder Rückzug) sowie ein geringes Selbstwertgefühl. Die lerntherapeutische Förderung betrachtet das Kind als Ganzes und fokussiert sich nicht nur auf einzelne Bereiche wie Lesen, Schreiben oder Rechnen. Je nach individuellem Bedarf werden gezielte Übungen zur Stärkung von Konzentration, Sprache, Wahrnehmung, logischem Denken und Handlungsplanung eingesetzt. Ein zentrales Ziel ist zudem die Verbesserung der emotionalen Situation des Kindes.

Lerntherapie bei besonderen Lernschwierigkeiten

Illustration des Maskottchens Fuchs mit Leseaufgabe als Symbol für Leseschwäsche und LRS bei Kindern
Lese- und Rechtschreibschwäche (LRS / Legasthenie)

Kinder mit LRS haben Schwierigkeiten, Buchstaben, Wörter und Texte richtig zu erkennen, zu verarbeiten und wiederzugeben. Häufig entstehen daraus Unsicherheiten, Frust und ein geringes Selbstvertrauen beim Lernen. Lerntherapie setzt gezielt an diesen Herausforderungen an: Durch individuell angepasste Übungen werden Lesefähigkeit und Rechtschreibkompetenz gefördert, effektive Lernstrategien vermittelt und das Selbstbewusstsein im Umgang mit Sprache gestärkt. Ziel ist es, nachhaltige Sicherheit beim Lesen und Schreiben zu entwickeln und Lernfreude wieder zu ermöglichen.

Illustration des Firmenmaskottchens "Fuchs" mit Rechenaufgabe als Symbol für Dyskalkulie und Rechenschwäche bei Kindern
Dyskalkulie (Rechenschwäche)

Dyskalkulie bezeichnet eine spezifische Rechenschwäche, bei der Kinder Schwierigkeiten haben, Zahlen, Mengen, Formen Rechenoperationen und/ oder mathematische Zusammenhänge zu verstehen. Das kann dazu führen, dass sie Aufgaben nur langsam oder fehlerhaft lösen und schnell frustriert werden. In der Lerntherapie werden Grundlagen des Zahlverständnisses gefestigt, Rechenstrategien trainiert und individuelle Lösungswege entwickelt. Gleichzeitig wird das Selbstvertrauen im Umgang mit Mathematik gestärkt, sodass Kinder Schritt für Schritt Sicherheit und Motivation im Rechnen gewinnen.

Konzentrationsstörungen (ADS / ADHS)

Kinder mit Aufmerksamkeits- und Konzentrationsproblemen, wie sie bei ADS oder ADHS häufig auftreten, haben Schwierigkeiten, sich über längere Zeit auf Aufgaben zu fokussieren, Informationen zu verarbeiten oder Arbeitsabläufe zu planen. Dies kann zu Überforderung, Ablenkbarkeit oder Unruhe führen und das Lernen erheblich erschweren. Lerntherapie unterstützt Betroffene dabei, Aufmerksamkeit gezielt zu trainieren, Strukturen im Lernalltag aufzubauen und effektive Lern- und Arbeitstechniken zu entwickeln. Ziel ist es, die Lernfähigkeit zu verbessern und die Selbstständigkeit zu fördern.

Illustration eines Maskottchens Fuchs mit Schulmaterialien und Aufgaben als Symbol für Bewältigung von Schulfrust und Lernblockaden bei Kindern
Schulfrust, Angst und Lernblockaden

Wiederholte Misserfolge, Leistungsdruck oder Unsicherheiten können bei Kindern und Jugendlichen zu Schulfrust, Prüfungsangst oder ausgeprägten Lernblockaden führen. Betroffene ziehen sich oft zurück, verlieren Motivation oder entwickeln Angst vor neuen Aufgaben. In der Lerntherapie werden individuelle Strategien erarbeitet, um Ängste abzubauen, Selbstvertrauen zu stärken und Lernblockaden zu überwinden. Gleichzeitig wird die Freude am Lernen gefördert, sodass Kinder wieder aktiv und erfolgreich am Schulalltag teilnehmen können.

Voraussetzungen für eine Lerntherapie

Damit eine Lerntherapie sinnvoll und effektiv durchgeführt werden kann, sollten folgende Voraussetzungen erfüllt sein:
  1. Alter des Kindes: Das Kind sollte zwischen 5 und 12 Jahren alt sein, also im (vor-) schulpflichtigen Alter.
  2. Lern- oder Leistungsprobleme: Es zeigen sich sichtbare Schwierigkeiten beim Lernen, z. B. in den Bereichen Lesen, Schreiben, Rechnen oder in der Konzentrationsfähigkeit.
  3. Auffälliges Verhalten: Zeigt das Kind starke Unsicherheiten, Schulangst oder Aggresionen
  4. Motivation des Kindes: Das Kind sollte grundsätzlich bereit sein, aktiv an der Lerntherapie mitzuwirken und sich auf die Übungen einzulassen.
  5. Elterliche Unterstützung: Die Eltern sollten bereit sein, einen regelmäßigen Austausch mit mir zu pflegen und die Lerntherapie aktiv zu unterstützen, z. B. durch Begleitung von Übungen zu Hause

Ihre nächsten Schritte

Schritt für Schritt zum Erstgespräch
  1. Schritt: Nehmen Sie über das Kontaktformular, per Telefon, WhatsApp, Instagram oder Facebook Kontakt zu mir auf
  2. Schritt: Schildern Sie kurz die bestehende Problematik ihres Kindes und teilen mir mit, auf welchem Weg ich Sie am besten erreichen kann
  3. Schritt: Vereinbaren Sie mit mir einen Termin für ein kostenfreies und unverbindliches Erstgespräch
Nächste Schritte nach dem Erstgespräch
  1. Fragebogen ausfüllen: Sie füllen den Fragebogen zu Ihrem Kind vollständig aus und senden ihn mir zu
  2. Schnupperstunden: Anschließend starten wir mit den Schnupperstunden, um Ihr Kind besser kennenzulernen und erste Eindrücke zu sammeln. Dafür vereinbaren wir zwei Termine.
  3. Auswertungsgespräch: Nach den Schnupperstunden führen wir ein Auswertungsgespräch, in dem wir gemeinsam entscheiden, ob eine fortlaufende Lerntherapie sinnvoll ist
  4. Individueller Therapieplan: Auf Basis der bisherigen Erkenntnisse erstelle ich einen individuellen Therapieplan, der gezielt auf die Stärken und Bedürfnisse Ihres Kindes eingeht.
  5. Regelmäßige Therapiestunden: Gemeinsam legen wir einen festen Termin für die wöchentlichen Therapiestunden fest, sodass Ihr Kind kontinuierlich gefördert wird.

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